Hier findest du Informationen über den Zusammenhang von Lebensproblemen und negativen Verhaltensmustern.

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Vielleicht kennst du eines der folgenden Probleme:

  • Du bist ständig über dein oder das Verhalten deines Gegenüber genervt und rastest aus.
  • Du merkst, dass dieses Verhalten ein sich wiederholendes Muster aufweist, wenn auch die Dinge um die es geht verschieden sein können.
  • Du kannst ein bestimmtes Verhalten bei dir nicht kontrollieren, du willst Dinge nicht tun, tust sie dann aber trotzdem immer wieder. Dein Verhalten ist sozusagen zwanghaft!
  • Du must dir immer wieder neu beweisen wie gut du eine Sache oder ein Verhalten beherrscht und musst das vielleicht auch anderen zeigen, obwohl sie dich nicht danach gefragt haben.
  • Du brauchst das Gefühl besser zu sein als dein gegenüber.
  • Du brauchst das Gefühl Macht über andere zu haben.
  • Du musst andere immer korrigieren, um ihnen zu zeigen wie gut du bist oder eine Sache beherrscht.
  • Usw.

Die vorstehenden Punkte können für dich oder dein soziales Umfeld sehr belastend sein. Du fast den Entschluss, dich zu verändern!

Wie ist Veränderung möglich?

Bin ich überhaupt bereit zur Veränderung?

Interessant ist für mich das Phänomen, das wir meinen bei anderen sofort zu erkennen wo er sich verändern sollte und oftmals meinen wir sogar zu wissen wie er das anstellen sollte.

Bei uns selbst ist es mit dieser Erkenntnis der Veränderung nicht so weit her. Wenn wir von anderen auf einen Mangel hingewiesen werden, dann folgt gleich die Rechtfertigung warum wir so handeln oder noch schlimmer, dass der, der uns den Vorwurf macht von uns gesagt bekommt, dass er erstmal diesen oder jenen seiner Charakter-Fehler abstellen soll. Damit ist entweder ein handfester Streit entfacht oder jeder schmollt vor sich hin. Je nach Vorwurf kann das die Atmosphäre schon mal Stunden oder Tage lang vergiften.

Das vorgenannte Verhalten ist kein guter Nährboden für Veränderung. Die Bibel beschreibt dieses Problem:

Was siehst du den Splitter in deines Bruders Auge, aber den Balken im eigenen Auge nimmst du nicht wahr? Wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt still, Bruder, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen, und du siehst selbst nicht den Balken in deinem Auge? Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, danach kannst du sehen und den Splitter aus deines Bruders Auge ziehen. (Lukas 6. 41-42)

Die Grundlage für Veränderung ist eine innere Haltung die Selbstreflexion (Selbstkritik) ermöglicht. Wenn ich also immer wieder mit den gleichen zwischenmenschlichen Problemen zu tun habe, sollte ich es zulassen auch die Ursache in meinem Verhalten sehen zu wollen und nicht nur beim Gegenüber.

Dieses Zulassen ist aber nicht ganz einfach, kann ich überhaupt noch Kritik ertragen? Oder breche ist psychisch gesehen zusammen, wenn da Dinge sichtbar werden die ich nicht will, dass sie zu mir gehören?  Es hat somit etwas mit meiner psychischen Stabilität bzw. mit meinem Selbstwertgefühl zu tun. Wenn die Selbstkritik droht mich zu erdrücken, werde ich sie, so lange es geht, verdrängen oder auf den anderen umleiten.

Manchmal zwingt mich ein Zusammenbruch aber auch dazu, genauer auf die meine eigenen Fehler zu schauen. Das kann ein reinigender Prozess sein und eine Chance in Richtung positive Veränderung. Im Nachhinein kann ich dann einen solchen Zerbruch positiv sehen.

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